Montag, 12. November 2012

Eeeeh, Makkaroni!

Also, ja. Ich weiß gar nicht was ich so recht schreiben soll. Im Moment höre ich einfach oft: Ich hoffe, dass du deiner Zeit in Spanien überhaupt etwas gutes abgewinnen kannst. - Wie negativ ist das denn?
Mal ehrlich um meiner Zeit hier nur eine positive Sache nur mit Mühe und Not abgewinnen zu können hab ich einfach viel zu oft Was ist der Vorteil am Nachteil? mit meinem Paps gespielt.
Ich hab hier neue Freunde gefunden. Ich bin beispielsweise sehr dankbar für Julia, die mir die verpasste HeKo einfach mit dem Wochenende in GranAda ersetzt hat, wir haben unser eigenenes Bibelprogramm gemacht, wenn auch wenig, aber ich hab ja gehört, dass es für die Jugend dieses Jahr auch nicht soooo viel war. :'D
Mein Spanisch ist schon vieeeel besser geworden. Ich hab mich verändert, musste selber Wäsche waschen (auch, wenn das in Spanien einfach komplett anders läuft, als in Deutscheland). Hab gearbeitet - und wie. Und ja, jetzt genieß ich das alleine sein, frei sein und einfach die Möglichkeit zu haben Museen zu besuchen, wenn sonst keiner dahin kann und mich spontan dazu entscheiden zu können, nicht die Metro zu nehmen, sondern einfach nach Hause zu spazieren und dann zu merken, dass man den halben Weg schon kann und dann doch nicht mehr und dann doch noch mal nachfragen muss, wo man lang gehen soll, weil man nie eine Karte dabei hat. Also, das hab ich heute gemacht. Ich war in einem Museum, das gar kein Museum ist, also schon. Nur hatte es kein Dach, keine Wände, kein Eintritt und war halb Baustelle. Dann bin ich nach Hause gelaufen, weil heute echt schönes Wetter war, war Yogur y Pan y Früchte einkaufen und dann Tapas essen.
Und jetzt lieg ich halb im Bett und mir fallen fast die Augen zu. Aber egal, denn ich kann ja morgen gut und gerne einen Mittagsschlaf machen. :D
"Ach, ist das deine... ehm..." - "Meine Ukulele? Jap." - "Ach, wie schön, dann kannst du ja darauf Musik machen, wenn du traurig bist." - "Jo, aber wenn ich glücklich bin, geht das auch. :D"
Und das war das Gespräch zwischen mir und einer erfahrenen Frau, die eigentlich einen anderen Standtpunkt vertreten sollte. Nicht, den leidenden, sondern den glücklichen. Nun gut. Meine Uke und ich, wir machen auch fröhliche Musik. Und bald wird Kuchen und Galletas und Plätzchen gebacken. Ich vermiss Spanien aber jetzt schon. Und auch, dass man zwischen philipinesen-Freunden und Deutschen zwischendrin ein paar Wörter auf spanisch sagt, weil man es schon gewohnt ist, oder das Deutsche vergessen hat (oder das Englische). Oder weil die deutschen Dialekte es nicht ermöglichen, aber beim Spanischen alles klar ist ("Pack 'mers?" - "Joa. ... Eh, was willst du packen?" - "Chuliaaa... ¿Vamos?" - "Okay. Aber was willst du packen?").

So, ya voy, estoy muy cansada. Buenas noches, hasta mañana, oder so. Marina.

1 Kommentar:

  1. Du mustt halt "Gehm mer?" fragen...! das geht auch. Oder du sagst auf die Frage "was packen?" "uns!" oder (nosotros)

    lg.m.h.k

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