Sonntag, 21. Oktober 2012

No faith in Brooklyn.

D: "¡CHICAAA!"
E (Freund der Mutter): "No, D. Marina está dormiendo y malo. No gritís."

Krank sein nervt gewaltig. Also, nicht so schnupfen-krank-sein. Das ist nicht schlimm, jedenfalls nicht soooo schlimm. Aber so mit Fieber und Kram. Aber es wird schon, denke ich. Heute Nacht eben mit einer Hitze im Körper aufgewacht und joaaa. Jetzt trink ich gaaanz viel, ne Paps? :D
Dafür hab ich heute nur mein Schlafanzug an, den ganzen Tag. Die Familie ist wandern, oder so. Aber heute morgen sind die Kids in der einen Stunde, wo sie wach waren und noch hier einfach mal 4 Mal rein gekommen. D. musste mir die neuen Schuhe zeigen und C. fragte: "Bist du gut? (= Gehts dir gut?)" und hat ihre eisige Hand auf meine Stirn gelegt. Eiii, war das schön kühl. :D

Jaaap und das ist ein lustiger Zufall, weil meine Eltern beide auch krank sind. Und dann konnten wir gaaanz lange schreiben, was total schön war. Und als ich dann hier den einen Kommentar von der lieben S. gelesen hab, hab ich mich erstmal meeeega gefreut. Danke! <3
Jetzt höre ich Hoodie Allen und hab schon zu Abend gegessen (krass, wie deutsch, jetzt schon?! :D), schreibsel noch in mein Reisetagebuch und werde es vielleicht nochmal mit dem spanischen TV versuchen und mich in mein Bett kuscheln. Achja und Hausaufgaben muss ich auch noch machen. Und dann renn' ich bestimmt noch 10 x aufs Klo, weil ich heute so viel trinke. Ich sollte generell mehr trinken, jaaa. Nicht Alkohol.
War ja doch recht lustig, weil gestern N. Geburtstag gefeiert hat und wir zu ihr nach Hause durften (Nein, das ist nicht normal! - Und das meine ich ernst.). Und da sogar kochen durften. Und dann sind wir abends noch an den Sol gefahren und ich meine, ich bin nicht der Party-mach-Typ, aber trotzdem wars ganz lustig, das mal erlebt zu haben. Da läuft man in die Disko-Gegend und wird alle paar Meter von jemanden angequatscht, ob man nicht in die Bar, oder dahin möchte, man bekommt auch das und jenes Freigetränk. Jap, aber wie gesagt, wer Anti-Alk ist, der muss immer mehr bezahlen, als die Anderen.
Wurscht. Ich mach jetzt meine Hausaufgaben, hör weiter Hoodie Allen und kuschel mich unter die Decke. 

Hasta pronto, Besitos, Marina.

Meine Eltern sind tooooooooll. Meine Freunde auch. Meine Brüder sowieso.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Mal wieder was von mir.

Hier also mal wieder ein paar Bilder vom schönen Madrid, in dem es aber langsam auch recht frisch geworden ist. Aber die Sonne kämpft sich noch recht oft durch und ich hoffe, das bleibt meine letzten 5 Wochen auch noch so.

- mit deutschem Nagellack -

Chuches. Yaaay.

Wie sie sich über Bier freut, die Chulia.

Die Asiaten schlagen ihre Karte auf. Auch auf einer Verkehrsinsel in der Mitte einer 6 spurigen Straße.


Retiro. :D
Sol - Metrostation.

Unbezahlbar. Meiner Meinung nach.


Gebts zu! Ihr wolltet alle schon mal des Reiters Po sehen!



Guided tour für lau und dann 3 Stunden lang, war echt gut! :)


Ich vermisse meine Schäfchengitarre.


Angeblich der Lieblingsplatz von Hemingway. :D

Lauter CD's.

Museum Reina Sofía. Echt coole Sachen da.

Zum Beispiel sowas.

Und so ein Boden dazu.


Damit ihr nicht vergesst, wie ich aussehe. :D

Und dann sind wir noch in eine Demonstration geraten. Mal wieder.

Achja, ansonsten hatten wir grade eine Unterrichtseinheit über Stierkampf (hab grade echt lange gebraucht, bis mir das deutsche Wort eingefallen ist, haha. :D). Jap, und wenn man dann da so sitzt und fast das weinen anfängt, ist man doch etwas über ein selber überrascht. Ich werde definitiv nicht zu sowas gehen. Auch wenn es mich - der Kultur wegen - schon interessiert, mal dabei gewesen zu sein. Aber ja, abgesehen davon sind zur Zeit eh keine Kämpfe. Krass, man.

Liebe Grüße, Marina.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Nachtpost.

Heute bin ich viel gelaufen, war in einem Museum, in nem Irish Pub (Ja, Bier ist einfach mal 3x Billiger, als ne Cola, oder ein Saft), hab zu wenig getrunken und bin jetzt hundemüde.

Guts Nächtle, Marina.

Freitag, 12. Oktober 2012

Also.


Geschrieben in der Nacht zum 12. Octubre:
Also, da bin ich mal wieder. Höre John Mayer – slow dancing in a burning room und fühl mich ein wenig blöd. Ich fühl mich mit der Weile in meinem neuen zuhause (wieder) wohl. Aber echt, sobald der Novio meiner Hostmom hier ist, geht das wohlfühl-Gefühl sofort wieder weg. Da komm ich mir dann immer total unerwünscht vor. Ja, schön, ich wär jetzt auch gerne lieber fuera. In Deutschland wäre ich soooo ungern erst um 23 Uhr rausgegangen. Aber hier? Nur doof, dass alle meine Freunde entweder übers verlängerte Wochenende (dank Cristobal Colón) weggefahren sind oder heute arbeiten müssen. Meeeh, jetzt, wo ich endlich einigermaßen über die Nachtbusse bescheid weiß – maaaan. :(
Ja, meine glorreichen Eltern wollen ja, dass ich einfach raus gehe und irgendwen anquatsch (der Vorsicherheit halber lieber ein Mädel). Ha. Das funktioniert doch nur in Diskos? Chiller-Bars, wie ich sie bevorzuge, da klappt doch so was nicht? Ach, ich mags einfach nicht, alleine und ohne Plan wegzugehen. Mit Chulia (ich darf ihren Namen hier schreiben; ich schreib ihn mal spanisch) zieh ich auch gerne ohne Plan los. Aber sie hat sich entschieden mich dieses Wochenende im Stich zu lassen. Dann bin ich am Samstag wahrscheinlich mit unserem Chorleiter alleine – Ja, wir: Julia und ich bilden momentan den gesamten Chor.
Und da die Heladería gegenüber meinem Haus auch geschlossen hat und ich sonst irgendwo weiter weg fahren müsste um mich irgendwie, irgendwo, alleine reinsetzten zu können, neee. Nur doof, dass morgen wegen besagten Cristobal Colón alles geschlossen ist und ich noch nicht mal bummeln gehen kann. – Man, wieso findest du auch einfach mal Amerika und verbreitest die spanische Kultur und Kraaaam?
Jap, ich hoffe dann mal, dass sich wer zum quatschen findet. :(
Jetzt sind wir schon bei „dreaming with a broken heart“ angekommen. Man, dem sollte man mal öfters zuhören.
Plan für morgen: Vielleicht irgendein Museum suchen, dass offen hat und für umsonst ist. Ja, davon gibt es hier ein Paar. Aber ich würde gerne auch mal moderne Kunst sehen und das hat leider so doofe freier-Eintritt-Zeiten.
Zurück zum Au Pair-Dasein: Ich war diese Woche das erste Mal (also die ersten Tage) komplett alleine mit den Kids und ich sags euch: Das macht größtenteils kein Spaß. Warum schafft man sich so Biester an? :D
Ne, es läuft schon viel besser. Wir haben Friseur, Doktor gespielt (wir haben echt wenig Zeit zum spielen) und wir schaffen die vorgegebenen Zeiten auch besser einzuhalten, als die Oma, oder die Mutter. – Womit die dann natürlich nicht rechnen. :D
Essen ist immer ’ne Qual, weil die Kids so unglaublich langsam sind. Und was Kinder so für Vorstellungen haben, vor allem von Liebe, ist schon krass:
C.: „Dann fragst du den schönsten Jungen aus deiner Klasse…“
Ich: „Ich hab’ nur einen Jungen in meiner Klasse. … Und nur 3 Jungs auf meiner Schule.“
C.: „Na… dann nimmst du eben den Besten daraus. Fragst ihn, was seine Lieblingsfarbe ist.“
Ich: „Ahja. Und dann?“
C.: „Dann kaufst du dir ein Kleid und hohe Schuhe in der Farbe – auch wenn du die Farbe nicht magst!“
Ich: „Okaaaay?“
C.: „Ja, und dann gehst du zu ihm hin (sie hat mir vorgemacht, wie …und wieee), sagst ihm: ‚Ich muss dir was sagen’. Dann musst du deine Arme so hinlegen (da schlangen sich kleine Mädchenarme um meinen Hals) und dann machst du das (tut so als würde sie mich abknutschen und murmelt: Ich liebe dich).“
Ich: „Haha. Okay, ich werde am Samstag shoppen gehen, soweit stimmen wir überein. Komm, wir müssen D. vom Bus abholen.“

Jaaap, aber so geht es nicht nur mir – andere AP’s erzählen ähnliches. Ansonsten hilft die Ist-Mir-Egal-Einstellung, wenn die Kids rebellieren wollen extreeeem. Oder das Argument: Ich habe kein Geld dabei.
Die Sprachschule macht echt Spaß, vor Allem, weil wir endlich mit den ganzen Zeiten und Kram anfangen, was mir wirklich im Verstehen und Verständigen mit meiner Gastmama hilft („Qué espanol malo.“ –„Tranquila.“). Und die Leute im Kurs sind echt lustig. Auch, wenn der eine Junge öfters von unseren Mädel-Gesprächen, unseren Keks-Verhalten und unseren Lachflashs genervt ist. Aber ich glaub er mag uns auch. Haha. :D
Ich denke unsere Profesora hat auch so ihren Spaß mit uns, auch wenn sie unsere Lachattacken manchmal nicht versteht (zum Beispiel, wenn ihr Handy anstatt „Lende“, das Wort mit „Buchrücken“ übersetzt. Mhhh, lecker, Buchrücken! :D).
Jap, jetzt schreib ich doch wieder ganz schön viel. Schon ne halbe Stunde. Jooo, so, jetzt lohnt sich’s eh nicht mehr raus zu gehen. Also, Spanierinnen würden jetzt noch nicht mal ans fertigmachen denken. Die gehen ja eh erst so um 2 Uhr morgens aus. Aber jaaa.
Ich hätte jetzt gerne ein Eis. Meeeh.
So, ansonsten brauche ich dann mal eine spanische Bibel und ne englische wäre auch nicht so schlecht: Für die Jugendgruppe der Gemeinde wäre eine spanisch ganz praktisch und für unsere Au Pair-Bible-in-the-Park-Group wäre eine englische nicht schlecht. Hachja.
Da fällt mir ein ich war diese Woche in einem deutschen Bücherladen. Dank der Deutschen Schule ist hier alles mögliche Deutsche ganz in der Nähe. Aber ja, was soll ich da? Ich brauch ja ne spanische Bibel, keine Deutsche.
Irgendwie bin ich jetzt aus dem Schreibfluss. Und bin müde. Und ein Eis hätte ich auch mal wieder gerne.
Jap, guts Nächtle. Marinanana.

…Na? ;)
P.S.: Da schreibt man Postkarten und die erste, die ankommt, ist ausgerechnet die in die USA. Ha, wie lustig die Spanier sind. :D

Geschrieben jetzt:
Also, heute - trotz Nationalfeiertag - haben die Geschäfte auf. Jedenfalls die meisten. Wegen der Krise. Deshalb war ich heute mit 4 Philippinerinnen in ner Mall. Jaaa, nur haben die nicht englisch gelabert, was dann doch etwas schwierig für mich war. Immerhin habe ich was eingekauft und war nicht den kompletten Tag im Zimmer eingesperrt. :D
Morgen werde ich eine Führung durch Madrid machen, vielleicht ins Reina Sofía (Museum für moderne Kunst) und dann zum Chor und danach vielleicht irgendwo Tapas essen, oder so. Wünsch' ich mir jedenfalls.
Falls Chulia irgendwie noch Geld auftreiben kann. Haha. Achja, Chulia ist doch übers WE da geblieben. :D :D
Joooo, Grüßle, Marina.

P.S.: Ich hab grade Internet in meinem Zimmer und freu mir ein Keks. Und da kackt die Verbindung auch schon wieder ab. Und da gehts wieder. Yay. Und.. Ja, ein Hin und Her. Aber in meinem Zimmer.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Jup.

Hab ich schon mal erwähnt, dass diese Zeit hier ein gefühlsmäßiges Hoch und Tief im ständigen Wechsel bedeutet?
Naja, jedenfalls der Spanischunterricht macht Spaß und mit den Leuten kann man auch mal gut und gerne 10 Minuten herzenslustig durchlachen. Jap, immerhin etwas.
Und wenn man dann auch noch ein so süßes Päckchen von der einzig wahren Ente bekommt, dann kann man sich doch auch mal richtig freuen. Jup.

Grüße euch. Marina.

Samstag, 6. Oktober 2012

Gestern Abend.

Haaallo.
Eigentlich wollte ich mit N. (hübsches, leicht verpeiltes Mädchen aus meinem Kurs) am Sol irgendwas machen. Aber jaaa, irgendwie kam es dazu, dass die Oma mich mit den Kids alleine gelassen hat und meine Gastmama erst so gegen 23:40 Uhr auftauchen wollte und deshalb sitze ich jetzt aufm Bett, schau ein bisschen spanisches TV und tipp hier einen Text auf Word für meinen Blog. Yaaay, ich kann nämlich nicht ins Internet, weil der Novio meiner Gastmama da ist und dann soll ich nicht ins Wohnzimmer kommen – nur dort hab ich Internet. Meh, egal.
Das spanische Fernsehen ist teilweise so schlecht synchronisiert, muss man echt mal sagen. :D
Haha, also. Ich wollte jetzt mal wieder richtig lang schreiben, mal sehen, wie mir das so gelingt. – Mh.
Ich hab heute Abend (so gegen 20 Uhr) ein Packet erhalten (AH, DANKE MAMI UND PAPI! :D :D). D. wollte es unbedingt aufmachen, also war das ein gutes Druckmittel ihn schnell zum baden und essen zu bewegen. Aber ja, trotzdem hat es sich um einiges hingezogen (wie immer). Und dann, oh nooin, war das Packet auch noch für mich. – Erstmal war er total sauer. :D Ach ja, Freitags ist D.-Tag. Sonst hab ich eher wenig Zeit mit ihm. Ach, ich schreib euch einfach mal, wie so ein gewöhnlicher Tag aussieht:
So gegen .. Haha, hier gibt es auch the voice – „Voz“. :D Ehm, also wegen morgens muss ich noch mit M. reden, weil eigentlich war das nicht ausgemacht, dass ich da arbeite und ich finds auch nicht so reizend aufstehen zu müssen, nur um die Kids (und die Mutter wohlgemerkt) aufzuwecken – was sich immer so um 20 Minuten dastehen und: „Guten morgen, aufstehen!“ dreht. Jaaaa, warum haben die keinen Wecker?
Jedenfalls kommt C. immer so gegen zwei / halb drei von der Schule – die Oma oder die Haushälterin holt sie da ab. Es ist hier für Kinder irgendwie extrem unsicher, man sieht sie nie alleine. Auch von der Bushaltestelle direkt vor der Tür werden sie von meinen Au Pair-Kollegen abgeholt.
Dann klopft sie 20x an meine Tür, bis sie realisiert, dass ich schon 20 Mal „herein“ gesagt habe. :D Ich werde um diese Uhrzeit immer Hausaufgaben machen, hab ich diese Woche gemerkt, dass es zeitlich einfach gut rein passt, weil die Oma mir dann noch etwas Ruhe verschafft und ich nicht so ohne etwas tun zu müssen, zu früh in die Küche stiefle, um auf C. zu warten. – Jedenfalls setzt sie sich dann zu mir aufs Bett und quatscht ein bisschen mit mir und stellt mir ganz viele Fragen („Wie viel kosten diese Stifte… Ohhh, ich mag auch so welche haben!“). Ich genieße diese Minuten, weil es einfach so süß ist, wie sie mich ausfragt und meine Hausaufgaben sehen will und so was.
Dann geht’s zum Essen und mal ehrlich – 2x warm essen an einem Tag kann nicht gesund sein. Naja, egal. Jedenfalls isst C. extrem langsam. Dh, wir brauchen immer so 1 ½ Stunden bis wir fertig sind. Die Oma ermahnt mich immer, dass ich C. zu viel zum reden anrege, macht aber genau das selbe. :D
Dann geht’s zum Hausaufgaben machen. Die Kids an der Deutschen Schule werden echt zugemüllt: Jeden Tag Mathe, Deutsch und Spanisch Hausaufgaben. An manchen Tagen noch andere zusätzlich. Ist ja auch so, dass die einfach aus der Schule geworfen werden können, wenn ihr Deutsch-Level zu schlecht ist. Schon krass das ganze. Dafür haben sie danach halt echt sau gute Chancen auf dem Berufsmarkt. Mannoman. Deutschland ist schon schön.
Dann müssen wir noch sämtliche Aufgaben erledigen (wenn die Zeit reicht): 10 Minuten Piano, 10 Minuten laut vorlesen lassen, Chino wiederholen (die letzten 2 Wochen keinmal geschafft) und ganz wichtig: Kumon. Das ist Mathe. Die Kids bekommen für jeden Tag so ein Heft, gut 20 Seiten dick ist, wo sie Aufgaben lösen müssen. C ist grade bei irgendwelchen geteilt-Aufgaben und D. rechnet grade seit neustem alle möglichen Zahlen plus 2 (davor plus 1).
Jedenfalls geht’s dann D. vom Bus abholen. Mittlerweile haben wir 17 Uhr. Je nachdem welcher Tag dann ist, geht’s zur bestimmten Aktivität: Montags und mittwochs zu Kumon (dann darf ich so ne halbe, dreiviertel Stunde im Wartezimmer sitzen und was lesen oder so) und donnerstags zur Musikschule – dort muss ich mit D. eine Stunde auf C. warten. D. findets schrecklich. Gestern hat er aber einfach mal die komplette Zeit durchgeschlafen und ich saß ohne was zu lesen dabei neben ihm.
Dann werden wir ab und zu vom Papa abgeholt, manchmal müssen wir auch zurück laufen. Dann geht’s erst mit D. baden, dann darf C. alleine baden, dann Abendessen und dann hoffentlich bald ins Bett (eigentlich zwischen 20:30 /21 Uhr, hat aber noch nie geklappt).
Das war dann ein ganzer Tag. Nur dienstags finden wir manchmal die Zeit zu spielen. Und Freitags mit D., C. hat da so viele Aktivitäten, dass ich sie immer erst gegen 20 Uhr, oder heute sogar später, sehe.
Jap, das war dann die Woche im Schnelldurchlauf. Achja, samstags. Samstags geht’s dann noch zu Chino. Also, zum chinesisch Unterricht. Wie das abläuft weiß ich nicht so recht, weil die Kids letztes Wochenende beim Vater waren und dieses WE kümmert sich M. darum.
Madre Mia, erschreck mich doch nicht so (M. hat grade eine Tür zugeknallt)! Heieiei, ja. Ich kann keine Schimpfwörter, keine spanischen Kinderlieder. Aber! Ich weiß, dass man „Feuer“ nicht sagen sollte. Vor allem nicht, wenn man in der Disse (ein B/P-Begriff :D) ist und man dann jemanden wegen seiner zu entzündenden Zigarette danach fragen möchte. Vor allem als Mädel. R. – meinte Rektor – meint dann immer: Chicos haben nur zwei Gedanken: Sport und Feuer.
Ja, ich lass das jetzt mal als Rätsel offen. Nur A. wird es verstehen, egal. Ist vielleicht auch besser so. :D

So, ich bin müde. Es ist 1:26 Uhr und ich werde noch ein bisschen TV schauen und dann schlafen. Schätze ich.
Danke Mami und Paps für das tolle Packet und vor allem meinen Abipulli und die – man sind Zac und Codie groß geworden! – für die Streichschokolade, hihihihi. Echt mal, Paps, mir die über Skype unter die Nase zu reiben, während ich hier nichts dergleichen hatte war eines der fiesesten Dinge, die du je getan hast. Ohne Mist. :D

Hab euch lieb, schlaft gut, buenas noches, Marina.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Eindrücke, oder so.

Hab grade nicht so viel Zeit, um hier wirklich was zu schreiben, aber ja, hier gibts ein paar Bildeeer:
 
Beim Zeug für die AuPair-Bibel-in-the-Park-Group vorbereiten.

Erstes Bild von meinem neuen Zuhause. - Blick aus dem Fenster, an jenem Abend.

Döner Essen, nach dem Gottesdienst. - Sieht jemand was Deutsches? :D

Blödsinn mit J. :D

Gestern war mal wieder ein kultureller Besuch.

Hänsel und Gretel-Haus (hier heißen sie: Maria y Juan).

Gehört auch zu Maria y Juan.

Grüne Tauben?!

Noch ein paar Eindrücke:








Liebe Grüße, Marina.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Wie auch immer.

Ähm ja, ihr wartet auf ne Info: Also, hier das Lebenszeichen.
Mit Internet ist es hier etwas schlecht. - 'Hier' bedeutet in meinem neuen Zuhause, in einer neuen Familie. 

Erklärung:
Ich war ja eher nicht so zufrieden mit meiner Familie. Vor Allem, der Umgang meiner 'Gastmutter' mit mir, war eher unschön. Von daher war ich auf der Suche nach einer neuen Familie. Da ich aber nicht wusste, ob es überhaupt jemanden gibt, der ein Au Pair für nur 2 Monate aufnimmt, war ich eher etwas verhalten, was meine Gefühlseinstellung anging. - Blablabla. Als ich dann Montag letzte Woche meiner Gastmutter gesagt habe, dass ich Familie wechseln werde, aber bereit bin, noch eine Weile zu bleibe, da meinte sie kurz und knapp: 'Ja, dann kannst du auch gleich gehen. Pack deine Sachen.' Das war dann mein Rausschmiss. Ohne mich von den Kids verabschieden zu können. Das, was mich daran am meisten bedrückt, ist die Tatsache (und auch, wenn ich von nichts weiß, so kann man wohl davon ausgehen), dass die Mutter den Kindern irgendwas vorgelügt hat, warum ich jetzt schon weg bin.
Ja, jetzt bin ich also hier. Bei M. (Mutter), C (9 Jahre alt; Hausaufgaben mit ihr machen ist echt nervenaufreibend) und D. (5 Jahre, er spricht eigentlich nur Spanisch, macht aber schon große Fortschritte was Deutsch angeht. :)). Und die Oma, die Oma, die eigentlich nicht hier wohnt, aber mir die Situation nicht zutraut. Dh, ich fühle mich ein weeeeenig bespitzelt.

Außerdem bin ich etwas krank, weil es letzte Woche mal so richtig geregnet hat. Also fast durchgängig. Also, für deutsche Verhältnisse war das nicht mal richtiger Regen. Aber das Wasser fließt halt nicht wirklich ab und die Wohnung wird nicht geheizt.... Und der Vater, der die Kids morgens zur Schule bringt, kam ne halbe Stunde zuspät - wegen dem Regen. Mh, egal.

So, das wars dann auch schon von mir.
Saludos, Marina.