Ähm, ich kann mir vorstellen, dass einige schon auf Berichte warten.
Also, erstmal was gestern angeht:
Ich bin um 8:15 Uhr aufgestanden, hab mein Bett abgezogen, mein Rest-Kram eingepackt, bin noch ein letztes Mal auf den Balkon gestifelt um den Ausblick zu geniesen (jetzt kommt mir das grade irgendwie Ewigkeiten her vor) und bin dann runter um zu frühstücken.
Nachdem ich fertig war, hab ich das Frühstück für die Kids gerichtet, das Gepäck war schon im Auto verstaut (Also, eine Gitarre hätte da echt nicht mehr rein gepasst, der Kofferraum war bis oben hin voll) und der Gastpapa war nur drauf und dran "¡Vamos!" zu sagen.
Jedenfalls haben die Kinder es dann auch geschafft gehabt fertig zu essen, dann den Großeltern und dem Onkel ein Küsschen auf beide Wangen gedrückt und auf zum Hotel (I. ist nämlich auf der Fahrt schnell eingefallen, dass sie nochmal aufs Klo muss). Dort hat I. (Mutter) dann auch noch belegte Brötchen zusammengebastelt.
Nach unstressigen 7 oder 8 Stunden waren wir dann um 18 Uhr in Madrid. - Krasse Sache, du bist in Madrid fährst aber noch ne dreiviertel Stunde, bis du wirklich drinnen bist. Und das auch noch auf einer 16-spurigen Straße!
Jedenfalls waren wir dann noch kurz einkaufen und dann gab es Essen und ich durfte meinen Koffer auspacken.
Das Zimmer (Bilder folgen) hat mich größenmäßig erstmal schokiert. Es besteht quasi nur aus Bett, mehr passt hier nicht wirklich rein. Ein kleiner Schreibtisch und ein Schrank sind noch vorhanden. Mein Bad ist genauso winzig. Ich hab mich erstmal unwohl gefühlt. Ganz anders, als im Urlaub, wo ich mich im Zimmer gleich wie zu Hause gefühlt hatte. Auch das Kinderzimmer ist nicht so schön. Was mir auch gleich aufgefallen ist: Dort ist kein Schreibtisch vorhanden, obwohl N. jetzt in die Schule kommt. Nicht grade rosig.
Als dann aber meine Sachen ausgepackt waren, hab ich mich schon wohler gefühlt, ein bisschen kahl ist es dennoch. Vielleicht wird sich das noch ändern.
Abends hab ich dann noch mit meinen Eltern geskypt und bin hundemüde ins Bett gefallen. Doof nur, dass vor meiner Tür eine Tiefkühltruhe steht. Und da die nächste Tür dann die Haustür ist, hört man auch schön die zwei Aufzüge. Aber wenn man mit Musik einschläft, geht das auch. Und alles ist irgendwo Gewöhnungssache. Schließlich haben wir in WÜ auch neben den Bahngleisen gewohnt.
Heute war dann doch irgendwie verwirrend. Ja, ich hatte eigentlich vor, mich mit anderen Au Pairs zu treffen, aber ich war doch zu fertig. Jedenfalls hab ich bis 10 Uhr irgendwas geschlafen (mit Unterbrechungen), hab dann gegen halb 12 Uhr auch frühstücken können und bin freiwillig nochmal mit zum Einkaufen gefahren. @ Paps: In einem Carrefour! Haha! :D
Ja, wieder hier hab ich ein wenig Bibel gelesen, auf meiner Niña gespielt und dann gabs auch schon Mittagessen (um 15:30 Uhr). Paella - Ich darf sagen, der Vater kann kochen! :D Und es gab sogar noch einen Salat für mich! :)
Danach hab ich weiter Bibel gelesen und mich jetzt ins Internet geflüchtet. Es ist schon schön, jetzt einfach irgendwann (abgesehen von den Arbeitszeiten natürlich) ist Internet gehen zu können.
Fazit: Ich bin immernoch müde. Meine Nase und Lippen sind irgendwie dauer trocken - ist hier die Luft. Grade etwas einsam. Und wie die nächsten Tage verlaufen, weiß ich auch nicht, weil I. nur Mittwoch und Donnerstag Schule hat und N. erst nächste Woche. Mal sehen. Aber immerhin ist I. (Mutter) netter und hat mich heute das erste Mal überhaupt gefragt, ob ich gut geschlafen habe.
Grüße, Marina.
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